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AGBs

VERTRAGSBEDINGUNGEN
FÜR PASSAGIERFLÜGE IN EINEM LUFTSCHIFF DER WDL LUFTSCHIFFGESELLSCHAFT MBH

1. Mit den Angaben des Reservierungsvordruckes, sowie durch die Unterschrift/verbindliche Online Bestellung des Reservierenden und erfolgter Zahlung des gesamten Flugpreises, werden Passagierplätze in einem Luftschiff der WDL verbindlich reserviert.

2. Die Zahlung hat spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Eingang der Bestellbestätigung zu erfolgen, die Zahlung muss vor Antritt des Fluges vollständig geleistet sein. Geht die Zahlung nicht fristgerecht auf dem angegebenen Konto der WDL ein, so ist die WDL berechtigt, sich ohne vorherige Mahnung von der Reservierungsvereinbarung zu lösen.

3. Der Flug dauert ca. 60 Minuten. An Bord befinden sich bis zu 7 Passagiere. WDL bemüht sich, den auf dem Reservierungsvordruck/verbindliche Online Bestellung angegebenen Wunschtermin oder Ausweichtermine zu erfüllen.
 
4. Sollte aufgrund widriger Wetterbedingungen oder anderer Gründe ein Flug nicht durchgeführt werden können, so wird WDL, einen Ausweichtermin mit den Fluggästen abstimmen. Wir weisen an dieser Stelle noch einmal daraufhin, dass die Flüge wetterabhängig sind und es zu Ausfällen bzw. Neuterminierungen kommen kann.

5. Die Flugtickets können gegen eine Bearbeitungsgebühr von 20 EURO incl. 19% MwSt. auf andere Personen umgeschrieben werden. Bei einem Rücktritt des Passagiers oder Vertragspartners vom Beförderungsvertrag erhebt WDL eine Stornogebühr von 100 EURO incl. 19% MwSt. je Fluggast.  Das Recht des Passagiers oder Vertragspartners nachzuweisen, dass WDL kein Schaden oder nur ein geringerer Schaden entstanden ist, bleibt unberührt. Bei entsprechendem Nachweis wird WDL ausschließlich den Betrag einbehalten, der dem tatsächlichen Schaden entspricht.

6. Haftung der WDL bei Tod oder Körperverletzung von Fluggästen
Diese Hinweise fassen die Haftungsregeln zusammen, die von Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft nach den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und dem Übereinkommen von Montreal anzuwenden sind (soweit sie nicht die Beförderung von Passagieren und Gepäck zu einem anderen Ort als dem Abflugort betreffen).


Schadensersatz bei Tod oder Körperverletzung
Es gibt keine Höchstbeträge für die Haftung bei Tod oder Körperverletzung von Fluggästen. Für Schäden bis zu einer Höhe von 113100 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) kann das Luftfahrtunternehmen keine Einwendungen gegen Schadensersatzforderungen erheben. Über diesen Betrag hinausgehende Forderungen kann das Luftfahrtunternehmen durch den Nachweis abwenden, dass es weder fahrlässig noch sonst schuldhaft gehandelt hat.

Vorschusszahlungen

Wird ein Fluggast getötet oder verletzt, hat das Luftfahrtunternehmen innerhalb von 15 Tagen nach Feststellung der schadensersatzberechtigten Person eine Vorschusszahlung zu leisten, um die unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse zu decken. Im Todesfall beträgt diese Vorschusszahlung nicht weniger als 16000 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung).

Haftung des vertraglichen und des ausführenden Luftfahrtunternehmens
Wenn das ausführende Luftfahrtunternehmen nicht mit dem vertraglichen Luftfahrtunternehmen identisch ist, kann der Fluggast seine Anzeige oder Schadensersatzansprüche an jedes der beiden Unternehmen richten. Ist auf dem Flugschein der Name oder Code eines Luftfahrtunternehmens angegeben, so ist dieses das Vertrag schließende Luftfahrtunternehmen.

Klagefristen

Gerichtliche Klagen auf Schadensersatz müssen innerhalb von zwei Jahren, beginnend mit dem Tag der Ankunft des Flugzeugs oder dem Tag, an dem das Flugzeug hätte ankommen sollen, erhoben werden.

Grundlage dieser Informationen
Diese Bestimmungen beruhen auf dem Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999, das in der Europäischen Gemeinschaft durch die Verordnung (EG) Nr. 2027/97 in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/2002 geänderten Fassung und durch nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten umgesetzt wurde.

7. Haftung der WDL für sonstige Schäden, gegenüber Begleitpersonen sowie  Haftung des Fluggastes.
Für Sachschäden und Vermögensschäden haftet die WDL nur im Rahmen der nachstehenden Bedingungen:

a) Die Haftung der WDL ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit es sich nicht um die Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, welche typischerweise mit der entgeltlichen Durchführung von Rundflügen mit  Luftschiffen einher gehen können und bei Abschluss des Vertrages vorhersehbar waren oder um die Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit handelt. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen von Erfüllungsgehilfen.

b) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten sinngemäß auch für deliktische Ansprüche. Die Haftung der WDL setzt voraus, dass ihr die aufgetretenen Schäden nach ihrer Feststellung unverzüglich schriftlich angezeigt werden.

c) Begleitpersonen des Fluggastes betreten das Flughafengelände und das Betriebsgelände der WDL auf eigene Gefahr. Die WDL übernimmt ihnen gegenüber keine Haftung aus diesem Vertrag.

d) Der Fluggast haftet für alle Schäden der WDL oder Dritter, die durch ihn oder seine Begleitpersonen unabhängig von seinem Verschulden entstehen. Hierbei verzichtet der Fluggast auf die Möglichkeit des Entlastungsbeweises nach § 831 BGB. Die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzansprüche gegenüber Dritten bleibt der WDL hierdurch unbenommen.

8. Von diesen Vertragsbedingungen abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich von WDL bestätigt werden. Der Nachweis abweichender Vereinbarungen obliegt dem Kunden. Der Bestand dieser Vereinbarung wird durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen oder durch Regelungslücken nicht berührt. Eine unwirksame Bestimmung oder eine Regelungslücke ist durch eine gültige Bestimmung zu ersetzen bzw. auszufüllen, die dem Sinn und Zweck der weggefallenen Bestimmung oder der übrigen Regelungen des Vertrages weitgehend entspricht.

9. Ist der Vertragspartner ein Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird als ausschließlicher Gerichtsstand unser Geschäftssitz für alle Ansprüche, die sich auf oder aufgrund des Vertrages ergeben, vereinbart.  Gleiches gilt gegenüber Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages  ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb von Deutschland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.


Mülheim an der Ruhr, im September 2018

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